Mit dem Bundesfreiwilligendienst, kurz BFD oder Bufdi, bieten wir jungen Menschen (ab 16 Jahren) und Erwachsenen die Möglichkeit zu einem vielseitigen sozialen Engagement.

Sie gönnen sich mal eine Auszeit vom Alltag oder wollen berufliche Erfahrungen weitergeben? Sie wollen Neues erfahren, sich beruflich orientieren und sich sozial für Menschen engagieren? Dann könnte der BFD das Richtige für Sie sein.

Er hat immer zwei Säulen: zum einen die Arbeit in einer unserer Einrichtungen oder Dienste und zum anderen die Begleitung, beispielsweise in Seminaren in einer festen Gruppe mit anderen Freiwilligen. 

Damit der BFD auch dem persönlichen Zeitrahmen angepasst werden kann, gibt es verschiedene Formen (für die Altersgruppen 16-27 Jahre und über 27 Jahre):

  • BFD  mini: 6 Monate Dauer, Verlängerung möglich, Einsatz in Vollzeit, Start zum Monatsanfang        
  • BFD maxi: 12 Monate Dauer, Verlängerung bis 18 Monate möglich, Einsatz in Vollzeit, Start zum Monatsanfang 
  • BFD ü27 mini: 6 Monate Dauer, Verlängerung möglich, Einsatz mindestens 20 Stunden pro Woche, Start zum Monatsanfang 
  • BFD ü27 maxi: 12 Monate Dauer, Verlängerung bis 18 Monate möglich, Einsatz mindestens 20 Stunden pro Woche, Start zum Monatsanfang   

Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung können, auch wenn sie jünger als 27 Jahre sind, einen BFD in Teilzeit antreten.

Folgende Leistungen werden im Bundesfreiwilligendienst gewährt:

  • Begleitung und Beratung während des gesamten Dienstes
  • Bildungstage in einer Gruppe mit anderen Freiwilligen
  • monatliches Taschengeld
  • Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge (Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung)
  • Übernahme ggf. anfallender Kosten für Vorsorgemaßnahmen, zum Beispiel Impfungen
  • gesetzlicher Urlaubsanspruch
  • qualifizierte Bescheinigung und Zeugnis
  • ggf. Anerkennung als Praktikum und bevorzugter Hochschulzugang
  • ggf. Anerkennung als fachpraktischer Teil zur Erlangung der Hochschulreife

Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres, kurz FSJ, bieten wir jungen Menschen von 16 bis 26 Jahren die Chance, etwas für sich und andere Menschen zu tun.

Sie brauchen mal eine Auszeit von der Schule oder wollen eine Wartezeit sinnvoll überbrücken? Sie möchten sich beruflich orientieren? Sie haben Interesse an sozialen Tätigkeiten und möchten sich für andere Menschen engagieren? Dann könnte ein FSJ das Richtige für Sie sein!

Dieser gesetzlich geregelte Freiwilligendienst hat immer zwei Säulen: zum einen die Arbeit in einer unserer Einrichtungen oder Dienste im Sinne einer Vollzeittätigkeit und zum anderen die begleitende Bildungsarbeit, unter anderem in Form von Seminaren in einer festen Gruppe mit anderen Freiwilligen. 

Durch Ihre Tätigkeit erleben Sie soziale Berufe in der Praxis und engagieren sich für andere Menschen. Im Rahmen der Bildungstage können Sie sich mit anderen Freiwilligen über Ihre Erfahrungen austauschen. Beides zusammen macht das FSJ zu einer runden Sache für Sie.

Damit der Dienst in Ihr persönliches Zeitfenster passt, gibt es ihn als:

  • FSJ mini: 6 Monate Dauer, Verlängerung möglich
  • FSJ maxi: 12 Monate Dauer, Verlängerung bis maximal 18 Monate möglich

Folgende Leistungen werden im Rahmen des FSJ gewährt:

  • Begleitung und Beratung während des gesamten Dienstes
  • Seminare in einer Gruppe mit anderen Freiwilligen 
  • monatliches Taschengeld
  • Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Renten-, Unfall-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung)
  • Übernahme ggf. anfallender Kosten für Vorsorgemaßnahmen, zum Beispiel Impfungen
  • Übernahme der Fahrtkosten vom Wohnort zur Einsatzstelle in Höhe einer Schülermonatskarte 
  • FSJ-Ausweis mit teilweisen Vergünstigungen
  • Anspruch auf Kindergeld
  • gesetzlicher Urlaubsanspruch
  • qualifizierte Bescheinigung und Zeugnis über das FSJ
  • ggf. Anerkennung als Praktikum oder Wartesemester
  • ggf. Anerkennung als fachpraktischer Teil zur Erlangung der Fachhochschulreife

Im Rahmen eines Praktikums in einer unserer Einrichtungen oder Dienste bieten wir Schulabgängern, Studierenden und allen, die an der Arbeit mit und für Menschen interessiert sind, einen umfassenden Einblick in soziale Berufe.

Sie überlegen, Altenpflegerin oder Heilerziehungspfleger zu werden? Dann machen Sie doch mal ein Schnupperpraktikum in einem unserer Altenzentren oder in einer unserer Werkstätten für behinderte Menschen. Entdecken Sie auf diese Art, welcher Job zu Ihnen passt und was Ihnen Spaß machen könnte.

Sie studieren bereits für den Gesundheits- und Sozialbereich? Wir bieten zahlreiche Möglichkeiten an, um soziale Arbeitsfelder kennenzulernen und darin erste oder weitere Erfahrungen zu sammeln.

Wir bieten:

  • Pflichtpraktika im Rahmen von Schule, Ausbildung und Studium
  • Freiwillige Praktika, begleitend zu Studium oder Ausbildung (bis zu 3 Monate)
  • Freiwillige Praktika (bis zu 3 Monate), die zur Orientierung bei der Berufs- oder Studienwahl dienen
  • Praxisphasen während eines dualen Studiums