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Stand: 30.08.2017

Pressemitteilung 07.11.17

Sinzig

Kreuzfahrt ohne Barrieren

Die Caritas Werkstätten St. Elisabeth veranstalten jedes Jahr mehrere Ferienfreizeiten und Urlaubsmaßnahmen für die Beschäftigten der Werkstatt und die Besucher der Tagesförderstätte am Sinziger Standort. "Damit fördern wir die Entwicklung und die Persönlichkeit der Teilnehmer und zeigen zugleich, dass solche Aktivitäten auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf möglich sind", so Sascha Müller, Organisator und Mitarbeiter der Tagesförderstätte. Beispiel Rock am Ring: Die Inklusionsfreizeit zu dem Musikfestival fand im Juni dieses Jahres bereits zum zweiten Mal statt.

Die Reisegruppe der Caritas Werkstätten vor der AIDAprimaDie Reisegruppe der Caritas Werkstätten vor der AIDAprimaFoto: Caritas Werkstätten, Sinzig

Erstmals haben die Caritas Werkstätten nun eine Westeuropa-Kreuzfahrt mit der AIDAprima angeboten. Kürzlich reisten zwölf Teilnehmer der Einrichtung mit dem Bus nach Hamburg, um von dort aus zu einer siebentägigen Reise in See zu stechen. Begleitet wurden sie von vier Fachkräften der Caritas Werkstätten und einem ehrenamtlichen Betreuer.  Die Rundfahrt führte die 16-köpfige Gruppe aus Sinzig über Southampton (Südengland), Le Havre (Nordwestfrankreich), Zeebrugge (Belgien) und Rotterdam (Niederlande) zurück nach Hamburg.

Auf der Kreuzfahrt sammelten die Teilnehmer viele unvergessliche Eindrücke. An Bord genossen sie nicht nur die kulinarischen Köstlichkeiten und die abendlichen Veranstaltungen, sondern auch die Begegnungen mit den Passagieren und den Crew-Mitgliedern. Zudem erlebten sie Auftritte von Schlagerstar Mickie Krause und der Kölner Band "Die Höhner". In den Häfen gingen sie regelmäßig an Land, um durch die Küstenstädte zu bummeln oder sich am Strand zu sonnen. Die Teilnehmer mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen seien auf der Kreuzfahrt regelrecht aufgeblüht. Sie hätten gelernt, Entscheidungen selbst zu treffen, sich frei zu entfalten und die Reise selbst mitzugestalten, berichten die begleitenden Fachkräfte. Finanziert wurde die Fahrt übrigens durch einen hohen Eigenanteil der Teilnehmer sowie einen Zuschuss der Caritas Werkstätten.