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Stand: 30.05.2018

Pressemitteilung 13.11.18

Polch/Molzig

So kommt der Saft in die Tüte

In Zusammenarbeit mit "Knebel´s Mosterei" im Eifelort Molzig konnten Beschäftigte der Caritas Werkstätten St. Stephan in Polch kürzlich selbst tätig werden und erleben, wie der Saft in die Tüte kommt.

Früh am Morgen fuhr die Gruppe los, um sich mit dem Besitzer der Mosterei, Albert Jung, dessen Familie bereits seit Generationen Viez und Apfelsaft herstellt, zu treffen. Auf den Obstwiesen rund um das Anwesen wachsen verschiedene Obstsorten wie Quitten, Birnen und vor allem Äpfel. Seltene und alte Apfelsorten sind hier zu entdecken, darunter der rote Gloster und der Rheinische Bohnapfel.

"Die Früchte werden weder mit Pflanzenschutzmitteln noch mit Chemie behandelt und wachsen völlig natürlich auf meinen Obstwiesen. So ist der Genuss unseres Fruchtsaftes eine sehr gesunde Sache", erklärte Albert Jung den Gästen aus Polch.

Zunächst probierten sie die Apfelsorten direkt vom Baumt. Manche schmeckten säuerlich, andere fruchtig und süß, aber lecker sind sie alle - da waren sich die Beschäftigten einig. Danach ging es ans Einsammeln des Fallobstes. Da viele der Bäume noch voller Obst hingen, wurde auch gepflückt bzw. die Früchte vom Baum geschüttelt und dann in Containern gesammelt.

 

Nach zwei Stunden ging es mit vollen Kisten zur Saftherstellung.  Nachdem die Äpfel die Waschanlage passiert hatten, wurden sie in der sogenannten Rätzmühle zerkleinert. Die dabei entstandene Maische wurde anschließend gepresst und so entstand leckerer, frischer Apfelsaft, den alle sofort verkosten durften. Die schonende Erwärmung auf 80 Grad machte den Saft anschließend haltbar. Der Saft wird an der diesjährigen Weihnachtsfeier der Polcher Caritas Werkstätten für alle Beschäftigten ausgeschenkt.