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Stand: 30.05.2018

Pressemitteilung 30.09.18

Bad Neuenahr-Ahrweiler

Zertifikate erhalten

Die Caritas Werkstätten der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH mit ihren Standorten in Cochem, Mayen, Polch, Ulmen, Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler haben am 25. September 2018 die Teilnehmer der Berufsbildungsmaßnahme geehrt. Die feierliche Zertifikatsübergabe fand in der Zehntscheuer der Kirchengemeinde St. Laurentius in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.

Die erfolgreichen Berufsbildungsteilnehmer der Caritas Werkstätten in Mayen, Polch, Cochem, Ulmen, Sinzig und Bad Neuenahr-AhrweilerDie erfolgreichen Berufsbildungsteilnehmer der Caritas Werkstätten in Mayen, Polch, Cochem, Ulmen, Sinzig und Bad Neuenahr-AhrweilerFoto: St. Raphael CAB, Mayen

Hans-Jürgen Juchem, Beigeordneter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, leitete die Feier mit einem Grußwort ein. Er betonte, dass die Integration von Mitbürgern mit Handicap in Arbeit, Leben und Gesellschaft einen großen Stellenwert in Bad Neuenahr-Ahrweiler habe. So konnten im Stadtarchiv zwei ausgelagerte Arbeitsplätze für Beschäftigte der INTEC-Betriebe in Bad Neuenahr-Ahrweiler geschaffen sowie ein Beschäftigter im März dieses Jahres in das "Budget für Arbeit" übergeleitet werden. Der Beigeordnete wünschte den Absolventen alles Gute für die Zukunft sowie einen festen Arbeitsplatz in einer der Caritas Werkstätten oder auf dem Arbeitsmarkt.

Im Anschluss übergaben Geschäftsbereichsleiter Franz Josef Bell und die jeweiligen Einrichtungsleiter die Zertifikate an die Absolventen der verschiedenen Werkstattstandorte. Zur musikalischen Unterhaltung trug das Musik- und Gesangsduo Ellen Thies und Martin Brenner bei. Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam der Caritas Werkstätten in Sinzig. "Wir freuen uns, dass die Absolventen im Anschluss an ihre Berufsbildungsmaßnahme in ihr Arbeitsleben starten können, entweder auf einem festen Arbeitsplatz innerhalb unserer Werkstätten oder in Form eines ausgelagerten Arbeitsplatzes in einem Betrieb auf dem ersten Arbeitsmarkt", so Franz Josef Bell.

Die Caritas Werkstätten ermöglichen Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischer Behinderung eine individuell zugeschnittene Bildung. Persönliche Bedürfnisse, eigene Vorstellungen und Anforderungen werden dabei berücksichtigt. Die berufspraktische Ausbildung startet in der Regel mit einem dreimonatigen Eingangsverfahren, gefolgt von einer 24-monatigen Berufsbildungsmaßnahme. Dabei werden zunächst die individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen sowie beruflichen Interessen ermittelt, um anschließend verschiedene Arbeitsbereiche der Werkstatt und unterschiedliche Berufsfelder kennenzulernen sowie die Fertigkeiten und Fähigkeiten in einem ausgewählten Arbeitsbereich zu vertiefen. Neben der Tätigkeit in der Werkstatt besteht auch die Möglichkeit, ein Praktikum oder sogar die Berufsbildungsmaßnahme selbst in einem regulären Betrieb auf dem ersten Arbeitsmarkt zu absolvieren. Ein enger Bezug zu der Werkstatt und eine persönliche Begleitung durch die Mitarbeiter der Werkstatt sind dabei immer gegeben.