URL: www.st-raphael-cab.de/pressemitteilungen/projekt-hospizhaus-im-kreis-bernkastel-wittlich-ge/1216962/
Stand: 30.05.2018

Pressemitteilung 19.04.18

Wittlich

Projekt „Hospizhaus im Kreis Bernkastel-Wittlich“ gestartet

Am 19.04.2018 fand die öffentliche Vorstellung des Projekts "Hospizhaus im Kreis Bernkastel-Wittlich" im Pfarr- und Jugendheim St. Bernhard in Wittlich statt. Zunächst richteten zwei Mitglieder des Projektbeirats Grußworte an die rund 60 Anwesenden: Pfarrer Bruno Comes, stellv. Dechant des Dekanats Wittlich, und Thomas Buckler, Geschäftsführer der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH, die gemeinsam mit der Pfarrei St. Markus in Wittlich Initiator des Hospizhaus-Projekts ist.

Mitglieder der Projektgruppe und des Projektbeirats vor dem Pfarr- und Jugendheim St. Bernhard in WittlichMitglieder der Projektgruppe und des Projektbeirats vor dem Pfarr- und Jugendheim St. Bernhard in WittlichFoto: St. Raphael CAB, Mayen

Projektleiterin Hanne Benz stellte anschließend das Projekt der Öffentlichkeit vor. "Wir planen ein neues stationäres Hospiz, um die hospizliche und palliative Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen anbieten zu können, wenn die entsprechende Versorgung zu Hause nicht möglich ist." Das geplante Hospizhaus soll das bestehende Angebot des ökumenischen Hospizdienstes Wittlich und der Palliativstation des Verbundkrankenhauses Bernkastel/Wittlich erweitern. Eine Projektgruppe prüft derzeit den Bedarf und die Machbarkeit des Hospizhauses. Die Gruppe setzt sich zusammen aus Vertretern der Pfarrei St. Markus, des ökumenischen Hospizdienstes, des Dekanats und der evangelischen Kirchengemeinde Wittlich. Hinzu kommen Vertreter der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH, die mehrere Einrichtungen und Dienste im Landkreis Bernkastel-Wittlich betreibt.

"Ziel des Projekts ist es, ein tragfähiges Konzept zur Errichtung eines stationären Hospizhauses mit voraussichtlich acht bis zwölf Plätzen im Landkreis Bernkastel-Wittlich zu entwickeln. Neben der Standortfrage müssen unter anderem noch die Trägerschaft und die Finanzierung geklärt werden", so Hanne Benz. Ob das Hospizhaus errichtet wird, entscheidet die Projektgruppe bis Ende 2019. Angesichts der regionalen Unterversorgung in der Hospizarbeit ist die Projektleiterin optimistisch. "Ich bin überzeugt, dass wir durch unsere Netzwerkarbeit und die zahlreichen beteiligten Akteure das Projekt erfolgreich gestalten werden."

Für Fragen und weitere Informationen steht Ihnen Hanne Benz gerne zur Verfügung (E-Mail: hospizhaus@srcab.de).